Wanderspaß am Albtrauf – Unser Sommerferienabenteuer 2025
Gestartet wurde am Wanderparkplatz Quiekereck; allesamt gut ausgerüstet mit festen Schuhen, Sonnenschutz und Vesper mit Getränk im Rucksack. Jedes Kind hat bei der Begrüßung eine eigene Stempelkarte mit Namen erhalten, denn unterwegs waren acht Etappen zu bewältigen, an denen es einiges zu bestaunen, zu entdecken und zu lernen gab – und jedes Mal gab’s dafür einen kleinen Stempel: bei einer Futterstelle im Wald, beim Mammutbaum, am Bahnhöfle, bei der Heimensteinhöhle und der Aussicht auf die Burgruine Reußenstein usw. Es war erstaunlich, wieviel die Kinder selbst wussten, mit welchen Ideen sie kamen und wie begeistert sie bei der Sache waren.
Immer wieder haben die Kinder Raupen, Heuschrecken und sogar einige Alpenböcke entdeckt, die nach eingehender Untersuchung alle unversehrt weiterziehen durften. Nebenher wurden im Wald Fichtenzapfen für einen Weitwurf-Wettbewerb gesammelt. Auf einem sonnigen Wiesenweg war dafür dann endlich genug Platz – und die Kinder waren uns „Großen“ natürlich klar überlegen! An der Hindenburghütte haben wir eine erste kleine Vesperpause eingelegt und die Aussicht über Neidlingen ins Hinterland genossen. Fürs erste erfrischt ging es dann noch 1,5km weiter durch Wald und über Wiesen zu unserer Rast- und Spielstelle am schattigen Waldrand in der Nähe vom Parkplatz Mönchberg.
Unser Helfer Leon hatte dort inzwischen eine Box mit Tau und Bällen und einen Wagen voll mit gekühlten Getränken, Brötchen, Saitenwürstle und einer 5kg-Wassermelone bereitgestellt, über die wir dankbar hergefallen sind. Dann war tatsächlich wieder genug Energie da, um Ball zu spielen und vor allen Dingen zum Tauziehen! In wechselnden Teams, die Mädels gegen die Jungs, die Kleinen gegen die Großen, bunt gemischt oder zwei gegen zwei haben alle ihr Bestes gegeben und darüber beinah die Zeit vergessen. Aber wie es halt so geht: immer, wenn’s am schönsten ist …
Eilig wurde alles eingepackt und der Rückweg zum Quiekereck angetreten, wo die Eltern ja schon warteten. An der Ecke vor dem Parkplatz war das Maisfeld zum Glück noch nicht abgeerntet und so konnten wir uns dort – gut geschützt vor den elterlichen Blicken – versammeln und haben auf 1 … 2 … 3 laut jubelnd den Parkplatz gestürmt. Die Rucksäcke leer, die Herzen und die Stempelkarten voll haben wir alle einen herrlichen Tag zusammen draußen in der Natur verbracht.

